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Der Entschluss ist gefasst – ab sofort werden die Schuhe geschnürt und der ein oder andere Kilometer laufend zurückgelegt. Die Gründe für die Entscheidung das eigene Leben in bestimmten und vor allem geplanten Zeitabschnitten laufend zurück zu legen sind vielfältig.

Die Gesundheit verbessern, Stress abbauen, Gewicht reduzieren, Grenzen zu verschieben oder diese grenzen letztendlich auch erreichen und erfahren. Es gibt unzählige Gründe mit dem Laufen zu beginnen und alle haben den positiven Effekt, dass Menschen sich bewegen, laufen, sich erleben.

Bevor die Laufkarriere aber richtig starten kann, sind einige Dinge zu beachten. Neben dem richtigen Einstieg in die Laufbelastung, spielt auch die Ausrüstung eine wichtige Rolle. Wer noch nie oder schon sehr lange nicht mehr gelaufen ist, sollte auf jeden Fall in neue Laufschuhe investieren.

Es mag sein, dass das alte Paar noch gut aussieht und die Füße einen kurzen Einstiegslauf mit den durchgelaufenen Tretern noch verkraften, je weiter, öfter und schneller die einzelnen Läufe aber werden, desto mehr sind die Füße auf gute Schuhe angewiesen. Zu Beginn des Läuferlebens sind die Muskeln, Sehnen und Bänder in und um die Füße die neue Belastung noch nicht so gewohnt und reagieren eventuell etwas schneller verschnupft auf schlechtes Schuhwerk als dies bei einem gut trainierten Läufer der Fall ist.

Und es wäre ja nichts ärgerlicher als schmerzende Füße oder ein verletzungsbedingter Ausfall kurz nach dem motivierten Beginn der Laufkarriere.

Läufer

Also ab zum Schuhkauf! Aber bitte nicht im Internet das beste Angebot suchen, wenn man noch keine Ahnung hat, welcher Schuh oder gar welche Schuhmarke am besten zur eigenen Fußform passt.

Im Einzelhandel gibt es gut ausgebildete und qualifizierte Leute, die mit Rat und Erfahrung beim Laufschuhkauf beraten. Hier ein Tipp, der den Verkäufern vielleicht nicht so gefallen wird, aber sein muss: Alles anprobieren und ausprobieren wollen! Jeden Schuh links wie rechts am Fuß tragen und wenn zwei Paar in die engere Wahl kommen, das eine Modell links, das andere rechts laufend testen und umgekehrt. Kann man sich trotzdem nicht entscheiden, dann einfach doppelt zugreifen wenn es der Geldbeutel zulässt, so kann man die Schuhe öfter wechseln und damit ist den Füßen noch ein kleines Stück weiter bei der Gewöhnung an die Laufbelastung geholfen.

Ein Laufband in einem Geschäft ist hilfreich, aber kein unbedingtes muss, solange man vor dem Geschäft genügend Auslauf hat, um die Schuhe auf Herz und Nieren zu testen.

Über eines sollte man sich beim Laufschuhkauf allerdings immer im Klaren sein. Laufschuhe sind Massenprodukte. Den einen Laufschuh, der genau zum individuellen Laufstil passt gibt es selten.

Die Laufschuhindustrie bietet aber ein breites Spektrum um möglichst jedem Läufer passende Schuhe zu offerieren. In einen Laden zu gehen, die eigene Laufstilanalyse auf dem Tresen zu präsentieren und dann das perfekte Model zu erwarten, ist jedoch leider zu viel verlangt. Maßgeschneiderte Schuhe bekommt man nur für gutes Geld, bei entsprechenden Manufakturen und dann sind diese auch eher was für den Anzug als für die Laufkleidung.

• Erster Kauf wenn möglich im Fachhandel.
• Testen, testen, testen!
• Wenn möglich zwei Paar Laufschuhe laufen, dass kostet unter dem Strich nicht mehr.
• Keine Tipps von Freunden, jeder Fuß ist individuell.